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Wir kümmern uns einfach um alles


 
Jeder Deutsche – und vor allem alle Architekten/innen - haben so etwas wie ihren  „Lieblings- Italiener“. Und nachdem jeder Deutsche - und vor allem alle Architekten/innen - nunmehr in fließendem Italienisch auch Essen und Trinken perfekt bestellen können, ist die Liebe grenzenlos. Der „Lieblings-Italiener“ von
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ist genau betrachtet kein reiner Italiener sonder so „mediterran“ wie seine Speisekarte. Dennoch können wir auf italienisch und wie folgt bestellen:
frank
sagt „spaghetti frutti di mare praego“ und
feil
sagt „spaghetti mare e monti praego“. Dann sagt
frank
: „allora et un bichere vino bianco“ und
feil
sagt: „allora et un bichere vino rosso“. So geht das. Und nach vielen „alloras“ über einen größeren Zeitraum kommen wir uns als Gäste mit dem Gastronom immer näher, es gibt immer einen
„Grappa della casa“. Irgendwann werden wir dann als Architekten angesprochen und nach einem Plan für den Antrag bei der Stadt nach der „erweiterten Bestuhlung“ in der Fußgängerzone“ gefragt. Machen wir natürlich - subito. Costa nulla - buona giornata.
10/08/2016

Aktuelles Vergaberecht                                      


 
Das novellierte Vergaberecht ist jetzt Realität. Seit dem 18. April 2016 ist durch die nationale Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien eine völlige Neuordnung eingetreten: Die wesentlichen Regelungen sind im GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) zusammengeführt und vereinheitlicht. Die bisherige VOF ist als einzelnes Regelwerk entfallen, vergleichbare Regelungen zur EU-weiten Ausschreibung von Architekten- und Ingenieurleistungen sowie zur Durchführung von Planungswettbewerben sind in die VgV (Vergabeverordnung) integriert worden. Diese Neuigkeiten dürften rundum angekommen sein. Was hingegen die praktische Umsetzung anbetrifft, wird noch einige Zeit ins Land gehen bis alle offenen Fragen geklärt, die Mehrdeutigkeiten ausgeräumt und erste Urteile letzte Klarheit geschaffen haben.
 

Neu
– und ebenfalls von nicht unerheblicher Bedeutung - sind die Auswirkungen des neuen Gesetzes auf die „
Unterschwellenvergaben
“, die auch in Rheinland-Pfalz immerhin rund 90% der Vergaben ausmachen. Anlässlich des „18. Vergabetag Rheinland-Pfalz“ am 13.09.2016 wurde die „
Unterschwellenvergabeverordnung – UVgO
“, der Entwurf für eine Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge
unterhalb
der EU-Schwellenwerte vorgestellt. Längst geisterten die Aussagen „unterhalb der Schwelle ist oberhalb der Schwelle“ durch die Fachliteratur. Nun ist klar, dass sich die „Unterschwellen“-Vergaben
gleichermaßen
an den vergaberechtlichen Grundsätzen
 
Wettbewerb
Transparenz
Wirtschaftlichkeit und Verhältnismäßigkeit    
Gleichbehandlung
 
messen lassen müssen.

Für die Vergabe von Architektenleistungen im „Unterschwellen“-Bereich bietet die Durchführung eines
Planungswettbewerbs nach RPW 2013
ein geeignetes Instrument, die vorgenannten Grundsätze hervorragend umzusetzen. Nach Auswahl einer überschaubaren Teilnehmerzahl aufgrund eines transparenten und angemessenen Teilnahmewettbewerbs erhält der Auftraggeber eine Vielzahl von Lösungsvorschlägen, die durch ein Preisgericht qualitativ bewertet werden. Die Kosten dafür sind überschaubar – die auszuschüttende Wettbewerbssumme in Form von „Preisgeld“ beträgt 1x das Honorar für die Objektplanung Gebäude der Leistungsphase 2 (HOAI).
 
Egal, ob „Oberschwellen“- oder „Unterschwellen“-vergaben: rufen Sie uns einfach an – frankundfeil steht Ihnen bei.
23/10/2016

Nochmal: Planungswettbewerbe nach RPW 2013


 
Anlässlich des Vergabetages am 18. September 2018 im Schloss Waldthausen bei Mainz wurde erneut deutlich: Zur Durchführung von Planungswettbewerben gibt es bei potentiellen Auslobern eine Reihe offener Fragen. Diese konnten bei der Veranstaltung auch nicht gänzlich beantwortet werden, warum auch immer. Deshalb hier noch einmal eine kurze Nachlese:
 
frankundfeil
führt den Vorschriften entsprechend bei allen Verfahren – z.B. analog eines angefragten Leistungsprofils - die
technische
Beratung durch. Seit der Vergaberechtsreform 2016 sind Auslobungstext, Raumprogramm usw. Bestandteile der Vergabeunterlagen.
Anmerkungen zu Planungswettbewerben gemäß RPW 2013, die einem Verhandlungsverfahren nach VgV vorangestellt werden können:
 
„Wettbewerbe sind Auslobungsverfahren, die dazu dienen, einen Plan oder eine Planung zu verschaffen, deren Auswahl durch ein Preisgericht aufgrund vergleichender Beurteilungen erfolgt“, siehe § 1 (1) Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Dieses Verfahren ist in vielen Fällen eine sehr geeignete Auswahlform für qualitätsvolle Entwürfe und zugleich eine Profilierungschance für die am Wettbewerb teilnehmenden Architekturbüros, die dann auch ihr Bestes geben.
 
frankundfeil
berät öffentliche Auftraggeber zu der passenden und im Einzelfall geeigneten Form des Planungswettbewerbes für Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung.

Unsere Beratung beginnt mit den wichtigsten Bausteinen der Vorbereitung, z. B.:
 
1.Raumprogramm
Welche Räume und Flächen werden benötigt?
2.Kostenrahmen
Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
3.Auftragswertschätzung
Muss EU-weit ausgeschrieben werden?
4.Machbarkeitsstudien
Passt das geplante Raumprogramm überhaupt auf das vorgesehene Grundstück?
5.Partizipation
In welcher Form sollten die Bürger beteiligt werden?
6.usw.
 
Im weiteren Verlauf des Verfahrens bringen wir unsere Erfahrung ebenso für Sie ein:

 
Bei der Bildung des Preisgerichtes.
Bei der Vorprüfung der eingereichten Wettbewerbsentwürfe (Passt der Kostenrahmen?)
Bei der Vorbereitung und Durchführung der Jurysitzung.
Bei der Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungsgesprächen mit den Preisträgern aus  
          dem vorangegangenen Planungswettbewerb.
 
frankundfeil
ist das Büro, welches aufgrund der Erfahrung und der Ergebnisse die beste Leistungserfüllung für Ihr Projekt erwarten lässt. Wir freuen uns auf Ihre Rücksprache und informieren Sie gern umfänglich.
20/09/2018

Am Anfang war: Die Schätzung des Auftragswertes ...

 
Bei allen Vergabeverfahren nach VgV ist die Auftragswertschätzung einer früher, wichtiger Meilenstein. Unsere Beratung hierzu beginnt deshalb regelhaft mit diesen Fragen in der Vorbereitung:
 
1.Raumprogramm
Welche Räume und Flächen werden benötigt?
2.Kostenrahmen
Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
3.
Auftragswertschätzung
Muss EU-weit ausgeschrieben werden?
Aufgrund unserer zurückliegenden langjährigen Planungstätigkeiten sind wir in der Lage für Ihr Projekt ein
Raumprogramm
zu erarbeiten, sei es eine Stadthalle oder ein Schulgebäude. Das Raumprogramm ist die Basis für die Definition Ihres
Kostenrahmens
und zugleich zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit Ihres Projektes.
 
Aus dem Kostenrahmen ist die
Auftragswertschätzung
für Architekten- und Ingenieurleistungen abzuleiten. Die Dokumentationspflicht des öffentlichen Auftraggebers beginnt nicht zuletzt mit der sorgfältigen Schätzung des Auftragswertes.
 
frankundfeil
unterstützt Sie bei Ihrer
Auftragswertschätzung
, zum einen aufgrund der umfangreichen HOAI-Kenntnisse. Weit schwieriger ist die Beurteilung, welche Leistungen bei der Schätzung des Auftragswertes zusammenzufassen sind.
 
§ 3 Abs. 7 VgV: „
Kann das beabsichtige Bauvorhaben oder die vorgesehene Erbringung einer Dienstleistung zu einem Auftrag führen, der in mehreren Losen vergeben wird, gilt dies nur für Lose über
gleichartige
Leistungen. Erreicht oder überschreitet der geschätzte Gesamtwert den maßgeblichen Schwellenwert, gilt diese Verordnung für die Vergabe jedes Loses.

 
Eine klare Beantwortung der Rechtsfrage nach der „Gleichartigkeit“ der Leistungen dürfte weiterhin offen bleiben und ist im Einzelfall zu prüfen – im Einklang von technischen und juristischen Aspekten.
02/10/2018